Mund-Nasenmaske selbernähen

Anleitung Mund-und Nasenmaske nähen

Ihr Lieben,
gerade haben wir noch Taschen, Loops, Shirts, Kindersachen, Kleider – lauter schöne Sachen – genäht und uns an bunten Kreationen erfreut, und nun? Die Mund- und Nasenmaske! Ein Corona-Virus hat unser Leben bis auf weiteres komplett auf den Kopf gestellt. Kontaktsperren, Hände waschen, Hygieneregeln beherzigen und im Idealfall, wenn wir mit Menschen in Kontakt treten, eine Mund- und Nasenabdeckung tragen – so heißt es nun. Medizinische Mundschutze kann man momentan nicht kaufen, aber hey – das Gute ist doch: ihr könnt nähen! Somit seid ihr in der Lage, eine Mund- und Nasenmaske für eure Lieben und all jene, die euch am Herzen liegen, anzufertigen. Wir von smilla möchten euch dabei unterstützten. Mit Rat und Tat, mit Materialien und einer Anleitung.  Bevor wir starten, hier erst mal ein paar wichtige Informationen:

Bringt eine selbstgenähte Mund- und Nasenmaske etwas?

„Besser als nix“ lautet das Gebot der Stunde! Nach Expertenmeinung schützt die selbstgenähte Maske uns selbst zwar nicht so richtig vor einer Ansteckung, sie kann aber in jedem Fall andere schützen. Denn sie verhindert, dass Erreger vom Träger durch Niesen und Husten per Tröpfcheninfektion auf den Nächsten übertragen werden. Das ist doch schon mal gut.

Außerdem verstärkt das Tragen einer Mund- und Nasenmaske zumindest pychologisch das eigene Sicherheitsgefühl. Und, was noch viel wichtiger ist: sie verhindert, dass wir uns unbewusst ins Gesicht fassen. No go!

Also ran an die Nähmaschine! Ein Behelfs-Mund- und Nasenschutz ist schnell genäht.

WICHTIG!
Man kann es nicht oft genug wiederholen:
Was ihr hier näht, ist kein Medizinprodukt (im Sinne des Medizinproduktegesetz MPG). Man darf es rein rechtlich noch nicht einmal „Mundschutz oder Mund-Nasenschutz“ nennen, ohne eine Abmahnung zu riskieren. Und wir von smilla sind keine Spezialisten für medizinische Schutzausrüstung und können den medizinischen Nutzen einer selbstgenähten Maske nicht wirklich beurteilen oder ihn gar garantieren. Experten raten jedenfalls dringend dazu, neben dem Tragen einer Mund- und Nasenmaske, ganz besonders auf das regelmäßige, gründliche Händewaschen und die Hygienemaßnahmen zu achten. Und, spätestens wenn die Maske nassgeatmet ist, bitte wechseln. Wichtig ist, dass sie regelmäßig ausgetauscht wird und bei hohen Temperaturen (mindestens 60 Grad , noch besser 95 Grad) gewaschen werden kann.

Wenn Ihr Masken für andere anfertigt, weist bitte explizit darauf hin, dass die Masken nicht den medizinischen Standards entsprechen und nur als Hilfsmittel in der aktuellen Notlage anzusehen sind.

Welche Materialien sind für eine selbstgenähte Mund- und Nasenmaske geeignet?

Die Materialien, die wir nachfolgend empfehlen, findet ihr in unserem Onlineshop unter der Kategorie Mund- und Nasenmaske nähen. Dort könnt ihr sie auch bestellen. Wir bemühen uns, die Sachen auf Lager zu haben. Es wird aber infolge erhöhter Nachfrage bei uns und unseren Lieferanten immer wieder zu Engpässen und Wartezeiten kommen. Wir tun was wir können, damit ihr schnell loslegen könnt. Und nun zu den Materialien, die für eine selbstgenähte Mund- und Nasenmaske geeignet sind:

Material(mix) 1
Köpertex – Solo oder kombiniert mit 1 Lage Baumwolle
Köpertex Material ist sicherlich das Beste, was man für eine Behelfs-Maske verarbeiten kann. Er wird in sehr vielen Bereichen* eingesetzt, vor allem aber eben auch für Arbeitskleidung, Schutzkleidung/OP-Kleidung in Kliniken.

*Einsetzgebiete von Köpertex: Tischdecke, Heimtex, Deko, strapazierfähige Bekleidung, Latzhosen, Kittel, Schürze, Hosen, Stillkissen, Spieldecken, Fahnen, Flaggen, Overall, Arbeitshose, Arbeitsjacke, Weste, Kochmütze, Kochhose, Kochjacke, Kasack, Klinik, Hotel, OP-Kleidung, Mundschutz, Ware für Tierbedarf, wie z.B. Hundedecke, Körbchenkissen und vieles, vieles mehr.

Köpertex – für Masken toll geeignet. Entweder solo oder in Kombination mit Baumwolle.

Diese Ware ist kochfest (und einwandfrei sterilisierbar). Durch die feinen Polyester-Filamente hat das Material eine gute Filtration, der Baumwollanteil sorgt für einen guten Tragekomfort.
Materialzusammensetzung: 65 % Baumwolle / 35 % Polyester, Indanthren®-Färbung
Ein Indanthren® gefärbter Stoff zeichnet sich durch Farb- und Waschechtheit aus. Dieser Stoff ist kochfest bei 90°, einlaufsicher und blutet nicht aus.
® = INDANTHREN ist eine eingetragene Marke der DyStar Colours Distribution GmbH, Raunheim, unter anderem in Deutschland.

Hier geht es zum Material Köpertex.

Material(mix) 2
Molton – solo oder in Kombination mit 1 Lage Baumwolle
Molton ist ein Gewebe, das aus 100% Baumwolle, bzw. aus 70% Baumwolle/30% Polyester, besteht und aufgrund seiner Absorptionsfähigkeit normalerweise u.a. für Stoffwindeln, Matratzenschutz und als Unterlage für Tischdecken etc. benutzt wird. Man kann es aber auch gut für selbstgenähte Mund- und Nasenbedeckungen verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 210 g/m² bzw. 170 g/m² schwere Material ist sehr dicht gewebt ist und kann sich sich sogar mit der Zeit noch etwas mehr verdichten. Auch Molton ist bei 95 Grad waschbar und wird bei einem selbstgenähten Mundschutz optional einlagig, aber auch in Kombination mit einer Lage Baumwolle verarbeitet. Wobei dann die Moltonlage innen sein sollte und die Baumwolle außen.

Hier geht es zum Material Molton

Material 3
100% Baumwolle/Baumwollwebware – 2 Lagen
Natürlich können auch Baumwollstoffe sehr leicht zu einem Mundschutz vernäht werden. Bitte beachtet aber, dass viele Baumwollstoffe NICHT kochfest sind. Es kann also sein, dass sie mit der Zeit an Farbe verlieren und ein bisschen einlaufen.

Wir bzw. unsere Lieferanten haben ein paar Waschtests gemacht und können für eine Gruppe von   Baumwollstoffen (Auswahl an Unifarbenen, Gepunkteten und mit Sternen) gewährleisten, dass sie auch bei sehr hohen Temperaturen nur minimal einlaufen und kaum Farbe lassen.

Hier geht es zu den Baumwollstoffen, die beim Waschen so gut wie nicht einlaufen. 

Übrigens: Wer ein bisschen mehr Fröhlichkeit und Extravaganz sucht, der kann natürlich auch einen beliebig gemusterten Baumwollstoff mit schönem Design nehmen. Es empfiehlt sich einfach, diesen vorher bei mindestens 60 Grad zu waschen, damit er ggf. gleich einläuft bevor ihr ihn verarbeitet.

Im smilla Onlineshop ist die Auswahl natürlich riesengroß.  Lasst euer Kreativität freien Lauf.

Materialmix 4
Baumwolle in Kombination mit einer Vlies-Einlage L11 für noch besseren Schutz
Wer die zwei Lagen Baumwolle durch eine Zwischenlage Vlies weiter verstärken und verdichten möchte, so dass sie etwas mehr abhält, dem empfehlen wir die Vlieseline Näheinlage L11. Sie hat sich bewährt.
Diese Einlage wird nicht aufgebügelt, sondern einfach nur beim Nähen zwischengefasst. Die Vlieseinlage L11 ist laut Herstellerangaben bei 60 Grad waschbar. Über die letztendliche Wirkung in einem selbstgenähten Mundschutz in Zusammenhang mit Befeuchtung durch Atemluft können wir keine verbindliche Aussage treffen.

Hier geht es zur Vlieseinlage L 11/310.

Vlies als Zwischenlage für eine selbstgenähte Mund- und Nasenmaske

Unser Hygiene-Ratschlag:

Wird der Behelfs-mund- und Nasenschutz feucht, solltest Du einen Frischen aufsetzen. Den Benutzten wäscht Du bei 60-90°, (nicht in den Trockner, nicht mit Bleichmitteln behandeln). Nachdem Trocknen ist er dann wieder einsetzbar.

Möchtest Du Farbverluste reduzieren, kannst Du auch bei geringeren Temperaturen waschen und anschließend heiß bügeln (Stufe 3). Die Hitze des Bügeleisen tötet Keime ab. Bitte verwende ggf. ein Bügeltuch. Das Gummi bitte nicht bügeln.

Selbstgenähte Mund- und Nasenmaske zum Binden oder lieber mit Gummi?

Das entscheidet jeder selbst.
Selbstgenähte Mund- und Nasenabdeckungen zum Binden werden mit Schrägbändern gefertigt. Sie haben den Vorteil, dass sie am Kopf flexibel gehandhabt werden können.

Wer eine schnelleres An- und Ablegen bevorzugt, nimmt die Gummi-Variante. Hier werden seitliche Gummischlaufen eingearbeitet, welche man hinter die Ohren zieht. Der eine mag das, der andere nicht.
Achtet darauf, dass die Länge zum jeweiligen Gesicht passt. Sonst sitzt die Maske nicht richtig. Verwendet schmalen Gummi (z.B. 5 mm oder Rundgummi) sonst besteht die Gefahr, dass das Gummi sich verselbstständig und vom Ohr abrutscht.

Statt hinter die Ohren, kann man das Gummi auch um den Hinterkopf führen. Das müsst ihr einfach mal ausprobieren. Es ist einfach so: es wird nie wirklich angenehm sein, eine Maske zu tragen. Aber man kann zumindest herausfinden, mit welcher Lösung man am besten leben kann. 

Lösung für den oberen Rand der Mund- und Nasenmaske

Medizinische Schutzmasken haben einen speziellen, eingearbeiteten Draht. So kann man den Mundschutz an die Gesichtskonturen legen und nach oben hin dicht machen. Für die selbstgenähten Varianten ist das leider keine gute Lösung. Denn sie werden gewaschen und der Draht fängt dann an zu rosten.
Als Alternative ist an unserem Modell am oberen Rand ein Gummiband miteingenäht. Es sorgt dafür, dass die Maske besser am Gesicht anliegt. So formbar und dicht wie eine Drahtlösung ist das nicht. Aber in jedem Fall besser als ohne.

Ihr näht Masken für eine Einrichtung?

Das ist ein toller und sehr sinnvoller Beitrag. Bevor ihr loslegt, fragt am besten dort nach, welche Vorgaben im Hinblick auf Material und Verarbeitung berücksichtigt werden müssen. So ist z. B. von Bedeutung, ob der selbstgenähte Mundschutz mit Gummi oder zum Binden sein soll. Das muss unbedingt vorher geklärt werden. Da ihr hier keine Rücksicht auf individuelle Gesichtsproportionen nehmen könnt, empfiehlt sich zumeist die Variante zum Binden.

Und nun zur Nähanleitung!

Wir haben uns an dem Maskenmodell der Stadt Essen, Feuerwehr Essen orientiert, weil wir finden, dass diese die Professionellste ist. 

Schnittmuster-selbstgenähte Mund und-Nasenmaske

Hier ist der Schnitt, den ihr euch nun ausdrucken könnt. Achtet beim Ausdrucken darauf, dass ihr „Tatsächliche Größe“ ausgewählt habt, damit der Maßstab stimmt. Zur Kontrolle haben wir ein Quadrat abgebildet, es sollte auf eurem Ausdruck 3 cm breit sein. Dann ist alles korrekt.

Das Schnittmuster besteht aus zwei Teilen, die ihr an den Markierungen zusammenkleben müsst.


Nähanleitung „Mund- und Nasenmaske nähen“

Materialbedarf

Je nach Modell und Materialkombination:

>>  Für das Modell Maske zum Binden braucht ihr:
Stoffteile 19 cm breit x 19 cm hoch
15 cm Gummi (7 mm) für den oberen Rand
1,80 cm Schrägband

>> Für das Modell Maske mit Ohrengummi braucht ihr:
Stoffteile 19 cm breit x 19 cm hoch
15 cm Gummi (7 mm) für den oberen Rand
ca. 20 cm Schrägband
Ca. 60 cm schmales Gummi (5 mm breit oder Rundgummi)

Schritt 1: Zuschneiden und Seitennaht schließen

>>  Version Köpertexstoff innen und Baumwolle außen (kein Zwischenvlies nötig!)
Ihr braucht zwei Teile im Format 19 cm breit und 19 cm hoch. In unserem Nähset//Package Mund- und Nasenmaske sind die schon zugeschnitten. Die beiden Teile rechts auf rechts legen, die obere und untere Seite zusammennähen, wenden und die Kanten bügeln.

2 Stoffe 19 x 19 cm für eine Mund- und Nasenmaske

Stoffteile rechts auf rechts legen.

Oben und unten mit einer Naht schließen.

Die zusammengenähten Teile der Mund- und Nasenmaske auf rechts wenden und bügeln.

>> Version Molton (innen) in Kombination mit Baumwollstoff ( außen)
Schneidet jeweils ein Stück 19 cm breit und 19 cm hoch zu.
Die beiden Teile rechts auf rechts legen, die obere und untere Kante zusammennähen, wenden und die Kanten bügeln.

>> Version 2 Lagen aus ein und derselben Baumwolle plus Zwischenvlies L11
Schneidet ein Stück Baumwolle 36 cm breit und 19 cm hoch zu.
Schneidet ein Stück Vlies L11 18 cm x 19 cm zu.
Faltet die Baumwolle rechts auf rechts, legt das Vliesstück obenauf und fasst die drei Stofflagen an der unteren Kante mit einer Naht zusammen. Dann das Ganze wenden, das Vlies liegt jetzt dazwischen.

Schritt 2: Falten einbügeln

Durch die Falten, die ihr nun reinbügelt, bekommt die Schutzmaske hinterher ihre Form.
Das geht so:
Legt das Schnittmuster auf den Stoff und markiert euch die Knicklinien mit Schneiderkreide oder macht euch am rechten und linken Rand (dort wo die Faltenlinien enden) kleine Knipse zur Markierung in den Stoff. Entlang der Linien wird der Stoff nun so wie auf dem Bild zu sehen ist nach und nach gefaltet und gebügelt. Anschließend könnt ihr die Falten mit Stecknadeln oder Stoffklammern zusammenhalten und für den nächsten Schritt fixieren. Am Schluss soll der Mundschutz ca. 8 cm hoch sein.

Nach dem Faltenbügeln mit Nadeln oder Stoffclips seitlich fixieren.

Schritt 3: Falten seitlich fixieren


Damit sich die Falten perfekt legen, steppt ihr nun einfach die beiden seitlichen Kanten mit ca. 5 mm Nahtzugabe.

Seitlich absteppen um die Falten der Mund- und Nasenmaske zu fixieren.

Schritt 4: Gummi am oberen Rand einnähen

Das Gummiband wird auf der Rückseite der Mund- und Nasenmaske aufgesteppt.

Nun braucht ihr ein 15 cm langes Stück Gummiband (7mm breit). Es soll innen an die obere Kante der Mund- und Nasenmaske genäht werden. Wichtig ist, dass beim Einnähen etwas Spannung entsteht.

Das geht so:
Steckt das Gummiband mit mindestens 3 Nadeln oder Stoffklammern auf der linken Seite der Maske nah an der oberen Kante fest. Wichtig: Damit es dehnbar bleibt, muss das Gummi mit einem Zickzackstich aufgenäht werden.

Da der Anfang etwas kniffelig ist, hier ein kleiner Tipp:
Nehmt ein kleines Stoffstückchen und legt es unter das Nähfüßchen und näht darüber. Sobald ihr am Ende des kleinen Stoffstücks angekommen seid, schiebt ihr die Maske direkt hinterher und verriegelt am Anfang der Maske die Naht. Damit ist das Gummi schon mal fixiert. Nun das Gummi spannen, dabei könnt ihr an dem kleinen Stoffstück etwas ziehen, um der Nähmaschine zu helfen, den Stoff vorwärts zu transportieren. So entsteht die Sapnnung. Am Ende wieder gut verriegeln und dann das Stoffstückchen abschneiden.

 

 

Alternative zum Draht (der rostet): Das Gummiband sorgt für einen besseren Sitz der Maske an der oberen Seite.

Schritt 5: Annähen der Bänder

Wer eine Schutzmaske näht, die zum Binden sein soll, braucht jetzt 2 x 90 cm Schrägband.
Damit fasst ihr die seitlichen Kanten ein und es entstehen in der Folge die Bänder.

Schrägbänder hälftig falten und knappkantig absteppen. Dabei die Maske mitfassen.

Das geht so:

Markiert euch die Mitte eines 90 cm langen Bandes, faltet es längs zusammen und steckt die Maske mittig dazwischen, so dass auf jeder Seite das Band gleich lang ist. Dann wird das Schrägband knappkantig abgesteppt und die Maske dabei mitgefasst.

Und schon ist die selbsgenähte Mund- und Nasenmaske fertig. Wenn ihr mehrere näht, dann kommt ihr schnell in Übung.

Alternativ
Schritt 5: Version mit Ohrengummi

Wer eine Mund- und Nasenmaske fertigt, die mit einem Gummi hinter den Ohren befestigt werden soll, braucht hierfür ca. 60 cm Gummi (vorzugsweise schmales oder rundes). Schneidet es hälftig durch.
Jedes Gesicht ist anders. Bevor ihr es festnäht, prüft die Länge nochmal und passt sie gegebenenfalls nochmal an. Es soll nicht zu locker, aber auch nicht zu fest sitzen, sonst wird es schnell unangenehm.

Die Einarbeitung geht so:
Als erstes braucht ihr zwei Streifen Schrägband, die 2 cm länger sind als die schmale Seite der Maske. Messt besser noch einmal nach! Wenn also die kurze Seite 8 cm lang ist, schneidet ihr 2 Stücke à 10 cm zu. Das Schrägband wird aufgeklappt und die Enden werden jeweils 1 cm eingeschlagen. Nun faltet ihr das Schrägband wieder zusammen und steckt die schmale Seite der Maske dazwischen. Das Ganze dann mit Stecknadeln oder Stoffklammern fixieren.

Steppt nun das Schrägband knappkantig fest. Dabei achtet darauf, dass auch das Schrägband gleichzeitig auch auf der Rückseite angenäht wird.

Durch die so entstandenen Tunnel kann das Gummiband z.B.mit einer Sicherheitsnadel durchgefädelt werden. Bevor ihr nun die beiden Enden endgültig zusammennäht, solltet ihr die Länge des Gummis noch an euer Gesicht anpassen.

 

Wird die Mund- und Nasenmaske zum modischen Accessoire?

Schön möglich. Irgendwann werden wir wieder in die Normalität zurückkehren. Allerdings beschleicht einem dieser Tage schon das Gefühl, dass das Tragen einer Schutzmaske in gewisser Weise ein fester Bestandteil unseres Lebens werden könnte. Weniger im Alltag als vielmehr auf Reisen beispielsweise. Also immer dann, wenn wir auf große Menschenmengen treffen, die wild durchmischt sind. An Flughäfen, Bahnhöfen etc… Die Asiaten haben es uns all die Jahre vorgemacht und wirkten doch immer etwas befremdlich auf uns. Das hat sich nun schlagartig geändert. Willkommen im Club!

Wenn irgendwann alles wieder ins Gleichgewicht kommt, dann werden die eigentlichen medizinischen Masken, wie wir sie typischerweise von den Ärzten kennen, mittel- oder langfristig auch sicherlich für uns Verbraucher käuflich sein. Vermutlich wird es zu einem Standard-Hygieneprodukt in den Drogeriemärken. Wir kaufen es wie Kosmetiktücher, Küchenrolle und … (nein, wir sagen das Wort mit Toi…. jetzt nicht 😊)
Und genau so ist es denkbar, dass wir auch weiterhin Masken selbernähen – als modisches Accessoire sozusagen. Mitten im Gesicht – was für ein Hingucker! Dann werden wir versuchen, den momentan eher sterilen Look aufzupeppen. Wir werden Lust bekommen, auch hierfür schöne Stoffdesigns zu wählen, um unserer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Manche machen das jetzt schon.

Vielleicht ist die Schutzmaske schon bald eines unserer Nähprojekte in den smilla Einsteigerkursen. Vorstellbar ist das.
Wir werden euch jedenfalls auch weiterhin mit ausgefallenen Designs und tollen Stoffen beglücken und möchten sehr gerne, auch in Sachen Masken, die Quelle eurer Inspiration sein.

Passt auf euch auf, bleibt gesund und freut euch mit uns auf die Zeit,
wo wir uns wieder im Laden begegnen können und die Nähkurse starten.
Irgendwann wird auch das wieder der Fall sein. 

Euer smilla Team,
Sandra, Martina, Dörthe, Marie und Tina

 

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