Wenn die Nähmaschine zickt

So kann man Probleme mit der Nähmaschine lösen

Probleme mit der Nähmaschine kennt jeder, der eine hat. Aus heiterem Himmel macht sie Zicken. Die Naht zieht Schlaufen, irgendetwas klemmt, die Nadel bricht ab usw. Man versucht dies und das, ist schon leicht genervt und in der Regel schnell am Ende des Lateins.

Ist die Maschine kaputt? Kann sein, aber oftmals sind es auch nur Kleinigkeiten, die wir tun oder eben nicht tun, und die dann Probleme verursachen können. In all den Jahren konnten wir vielen verzweifelten Kunden und Kundinnen helfen, ihre Nähmaschine mit ein paar wenigen Handgriffen wieder zum Laufen zu bringen. Mit jedem Problem ist auch unser Know How gestiegen. Dieses Know How wollen wir heute mit Dir teilen. So hast auch Du im ein oder anderen Fall eine Chance, dass Dein bockiges Maschinchen direkt wieder funktioniert. Und los geht’s!

Hast du wirklich richtig eingefädelt?

Das erste, was man macht, wenn die Nähmaschine nicht richtig näht, ist natürlich das Aus- und wieder Einfädeln. Hier liegt ganz oft das Problem. Selbst wenn man routiniert ist und das schon tausendfach gemacht hat, kommt es vor, dass man eine Öse übersieht oder der Faden nicht zwischen, sondern neben den Spannungsscheiben gelandet ist. Das passiert schnell, so richtig sehen kann man es ja nicht.

Manch eine/r hat auch schon eingefädelt, wenn der Nähfuß unten war. Das klappt nicht, denn dann sind die Spannungsscheiben geschlossen und der Faden landet automatisch daneben.

Wie lange nähst Du schon mit ein- und derselben Nadel?

Auch die spitzeste Nadel wird mit der Zeit stumpf. Ist die Naht nicht mehr sauber, hilft oft schon das Einsetzen einer neuen Nadel. Und hier gilt: verwende immer eine gute Qualitätsnadel (z.B. Schmetz, Prym). Wie beim Nähgarn auch, zeigen sich oft fehlerhafte Nahtbilder, wenn man billige Nadel (z.B. aus dem Discounter) einsetzt.  

Verwendest Du die richtige Nadel für Dein Nähvorhaben?

Wie Du weißt, gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Nähmaschinennadeln (im smilla Onlineshop). Sie variieren zum einen in den Stärken (von 70 für feine Materialien über 80/90 für normale Stoffe bis hin zu 100 für festere Stoffe), und zum anderen in den Einsatzbereichen. Verarbeitest Du Jeansstoff oder Jersey, Leder oder Microfasern?  Arbeitest du an einer Stickmaschine oder sitzt Du vor Deiner Overlock? Für all das und noch viel mehr  gibt es spezielle Nadeln und das hat einen guten Grund, welchen man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Manchmal ist die ganze Nadel dicker, das Nadelöhr feiner oder größer, und oftmals ist die Form der Spitze unterschiedlich gearbeitet. Und zwar immer so, dass die Nadel perfekt durch das jeweilige Material sticht und eine saubere Nahtbildung gewährleistet ist.

Wenn also was nicht stimmt, dann lohnt sich der Blick auf die Nadel, die Du gerade verwendest. Ist sie die Richtige für Dein aktuelles Vorhaben?

Beispiel: Für Stickereien immer eine Sticknadel einsetzen! Sie hat ein größeres Nadelöhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist übrigens auch schon vorgekommen, dass jemand die Nadel verkehrt herum eingesetzt hat. Eigentlich geht das gar nicht, bzw. nur mit Gewalt, weil der Nadelkolben auf der einen Seite gewölbt und an der anderen flach ist. Aber auch das haben wir schon erlebt.  

Benutzt Du ein richtig gutes Qualitätsgarn?

Qualitätsgarn – Allesnäher von Gütermann!

Deine Nähmaschine ist eine Zicke, mit Recht. Omas altes Garn oder billigen Zwirn aus dem Discounter, das mag sie überhaupt nicht. Denn es faserst, verknotet oder reißt. Viele Probleme verschwinden augenblicklich, wenn man ein Qualitätsgarn einsetzt, z. B. Gütermann Allesnäher (smilla Onlineshop).

 

Probleme mit der Nähmaschine oftmals aufgrund einer falschen Spule!

Der Greiferbereich ist das Epizentrum vieler Probleme. Und mittendrin: die Spule.
Spulen kann man bekanntermaßen nie genug haben und, irgendwie sehen die meisten ja auch völlig gleich aus. So nutzen manche einfach die Spulen von der alten Nähmaschine für die Neue. Oder setzen welche ein, die beim Discounter im Aktions-Nähzubehör-Paket mit dabei waren. Oder kaufen welche, die augenscheinlich genauso aussehen, wie die in der Maschine. Die Szenarien für falsche Spulen sind vielfältig, die Auswirkungen auf Deine Nähmaschine von suboptimal bis verheerend.

Viele sind sich nicht bewusst darüber, wie wichtig es ist, dass man genau die Spulen benutzt, die für das Nähmaschinenmodell vorgesehen sind. Eine Metallspule von einer Plastikspule zu unterscheiden, ist vielleicht nicht das Problem, es sind aber noch mehr Kriterien entscheidend. Es gibt ja Horizontalgreifer, Apollogreifer, Umlaufgreifer… Außerdem, und das macht es so schwer, gibt es bei Spulen Größenunterschiede, die mit bloßem Auge gar nicht zu sehen sind. Z.B. 21,2 mm oder 21,6 mm. All das macht es schier unmöglich, auf Anhieb zu beurteilen, ob man die richtige Spule hat.

Fazit: Man sollte Spulen nicht einfach mal so kaufen, sondern sicherstellen, dass sie dem Nähmaschinenmodell entsprechen. Die Marke allein reicht da nicht. Und wenn ihr ein Fachgeschäft aufsucht, dann bringt am besten eine Spule mit. Mehr darüber auch in unserem Blogbeitrag zum Thema Spulen.

Ist die Spule richtig eingelegt worden?

Tja, das kommt tatsächlich vor. Im Eifer des Nähgefechts legt man die Spule falschherum rein. Bei den heutigen Modellen mit Horizontalgreifer liegt sie gegen den Uhrzeigersinn drin, bei älteren Modellen mit Doppelumlaufgreifer, bei denen die Spule in einer Metallkapsel liegt, muss sie im Uhrzeigersinn eingelegt werden.  

Im Horizontalgreifer läuft die Spule gegen den Uhrzeigersinn.

Ist die Spule gleichmäßig und sauber aufgespult?

Schau Dir den Faden auf der Spule genauer an: ist alles gleichmäßig aufgespult oder ist das Ganze zu locker und an einer Stelle dicker als an der anderen? Auch das kann ein Grund für ein schlechtes Nahtbild sein.

Hast du in der Nadel und auf der Spule dasselbe Garn?

In der Regel gilt: Ober- und Unteraden sollten dasselbe Garn haben.  Außer, wenn Du als Oberfaden ein extra starkes Garn nimmst, dann empfiehlt sich, für die Spule das normale Nähgarn zu verwenden, sonst kann es Probleme im Greiferbereich geben.

Ist der Spulenhalter noch arretiert?

Bei modernen Nähmaschinen ist das Spulen sehr komfortabel. Das Lösen des Handrades ist nicht mehr nötig. Stattdessen steckt man die Spule auf eine Halterung, fädelt den Faden entsprechend ein und klappt die Halterung zur Seite, so dass sie einrastet. Die Maschine weiß dann, dass sie spulen muss. Hast du nach dem Spulvorgang den Spulenhalter wieder in seine Ausgangsstellung gebracht? Manch eine/r hat schon vergessen, die Spulenhalterung wieder aus der Arretierung zu schieben. Dann funktioniert natürlich nichts mehr.  

Sitzt der Nähfuß richtig (rum) drin?

Nähfüße tauschen ist bei den meisten Nähmaschinen völlig unproblematisch. Was aber tatsächlich manchmal vorkommt, ist, dass der Nähfuß einfach verkehrt herum eingesetzt wurde (passiert beispielsweise beim Reißverschlussfüßchen gerne mal).

Wann hast Du den Greiferbereich zuletzt gesäubert?

Probleme mit der Nähmaschine liegen oft im Greiferbereich, also dem Bereich, wo die Spule liegt. Da sitzt das Herz Deiner Nähmaschine. Hier passiert alles, hier entsteht die Naht. Zickt Deine Maschine, lohnt sich als erstes ein Blick in genau diesen Bereich. Bei modernen Nähmaschinen, wo die Spule oben drin liegt und sichtbar ist, ist das gar kein Problem. Einfach die Stichplatte aufschrauben oder rausdrücken und die Spulenkapsel herausnehmen. Darunter haben sich in aller Regel jede Menge Fasern und Staub angesammelt, das ist der fiese Mix, der sich in allen möglichen Stellen in Deiner Nähmaschine ablagert und zu Problemen führen kann. Dieser Dreck muss ab und zu mal entfernt werden. Versuche das vorsichtig mit einem Pinselchen, das in der Regel im Zubehör Deiner Nähmaschine enthalten ist, oder mit einem Wattestäbchen und mit einer Pinzette. Verwende alles, was Dir hilft, Fasern und Knöllchen zu entfernen.

Den Rest kannst Du dann mit dem praktischen Druckluftspray (im smilla Onlineshop) entfernen. Aber Achtung! Niemals von oben in den Greiferbereich pusten, denn dann fliegen die Fasern ins Innere der Nähmaschine. Besser ist es, das Sprühröhrchen unter dem Greifer anzusetzen, so dass die Fasern nach vorne/oben rausgepustet werden.

Transportiert Deine Nähmaschine nicht richtig?

Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe. Wenn Du z.B. dicke Materialien oder sehr Feine verarbeitest und Deine Nähmaschine nicht richtig transportiert, dann liegt das – vielleicht abgesehen von einer falschen Nadel, oftmals an einer zu klein eingestellten Stichlänge. Verändere sie bspw. mal auf 3.5 mm, dann läuft es in der Regel besser.

Manchmal ist der Transport auch so mit Fasern verdreckt und verklebt, dass die Zacken nicht mehr freiliegen und somit auch nicht mehr richtig transportieren können. Das muss unbedingt gesäubert werden.

PFAFF IDT-System – Absolut gleichmäßiger Stofftransport von unten und oben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aproppos Transport!
Wer eine Nähmaschine mit Obertransport hat (PFAFF IDT-SYSTEM) hat hier deutlich weniger Probleme. Das Material wird dann synchron nicht nur von unten sondern auch von oben transportiert. So lassen sich auch anspruchsvolle Materialien perfekt verarbeiten. Mehr zum IDT-SYSTEM erfährst Du hier.

Hat sich das Material in die Stichplatte gefressen?

Auch das passiert jedem einmal: man wollte ein sehr dünnes Material (z.B. Viskosejersey) verarbeiten und nun hängt es in der Stichplatte fest. Achtung: Jetzt bloß nicht mit Gewalt rausziehen!!! Dadurch kann sich etwas im Greiferbereich verschieben und dann funktioniert gar nichts mehr.

Nimm stattdessen die Stichplatte ab und hole den Stoff vorsichtig raus.

Unser Tipp:
Um zu vermeiden, dass das überhaupt passiert, fange bei solchen Materialien niemals direkt am Anfang des Stoffes an zu nähen, sondern immer ein paar Millimeter im Stoff, so dass der Nähmaschinentransport etwas zu greifen hat und nicht ins Leere läuft. Oder Du nimmst ein anderes Stückstoff, fängst damit an zu nähen und schaffst eine Art Brücke/Überleitung zum eigentlichen Material.

Bricht die Nadel dauernd ab?

Hier kommt einiges zusammen. Wenn man zum Beispiel mehrere Lagen nähen möchte, wenn also unter dem Nähfuß „viel los ist“, dann ist es wichtig, dass Du nicht ganz vorne am Stoff anfängst zu nähen, sondern ein paar Millimeter weiter im Stoff (ggf. dann ein paar Stiche rückwärts nähen), denn Deine Nähmaschine braucht eine vernünftige Materialfläche, die sie transportieren kann, sonst greift sie ins Leere und die Nadel bricht ab.

Auch die Geschwindigkeit spielt bei kniffligen Materialien oder Nähten eine große Rolle. Hier heißt es „Langsam nähen“! Bei Computernähmaschinen kann man die Geschwindigkeit stufenlos einstellen, das ist tatsächlich ein großer Vorteil beim Nähen.  

Auch wenn du im Nähprozess über eine dicke Naht nähen willst, z.B. über eine Jeansnaht, dann nimm sofort die Geschwindigkeit raus und helfe der Nadel behutsam über den Berg. Das kann auch mal per Handrad geschehen.

Mit diesem Teil hilfst Du der Nähmaschine über den Berg.

Oder Du nimmt ein cleveres Teilchen, was zuweilen im Zubehör enthalten ist, mit dem Du eine Brücke bilden kannst und schon kriegt Deine Nähmaschine auch das gebacken.

Ganz wichtig: beim Nähen niemals am Stoff hinten ziehen! Das bringt nichts, so kann die Nadel abrechen. Deine Nähmaschine soll den Stoff von alleine transportieren. Du sorgst lediglich dafür, dass sie die Richtung hält. 

 

 

Manchmal vergisst man auch, die Stecknadeln rechtzeitig aus dem Stoff zu ziehen und schon knallt die Nähmaschinennadel drauf und bricht. Das ist unerfreulich, also unbedingt daran denken.

Hat die Stichplatte einen Hau?

Manchmal, wenn die Nadel abgebrochen ist, kann es sein, dass auch die Stichplatte beschädigt wurde. Das fällt einem oft gar nicht auf, aber an genau dieser kleinen Furche kann sich der Faden reiben.  Das führt früher oder später zu Problemen. Es lohnt sich also ein genauer Blick. Ist die Stichplatte beschädigt, sollte sie ausgetauscht werden. Du kannst sie bei Deinem Fachhändler bestellen und selbst wieder anbringen.

Generell gilt: niemals mit Gewalt!

Die meisten Schäden passieren, weil man etwas mit Gewalt versucht, oder einfach weiternäht, wenn es schon hakt, oder am Stoff zieht oder, oder, oder. Egal was ist, es wird dadurch nur noch schlimmer. Dadurch zieht man zuweilen auch die Spulenkapsel aus der Position oder die Nadel bricht ab und haut auf den Nähfuß, auf die Stichplatte oder sogar in die Spulenkapsel. Man kann dann die kleinen Krater sehen, an denen sich der Faden später reibt und reißt. Das Ergebnis, das beschädigte Teil muss erneuert werden.    

Wichtiger Tipp für alle, die eine
PFAFF smarter, passport oder ambition besitzen!

Hast Du vielleicht am Stoff gezogen und jetzt näht sie nicht mehr richtig? Dann hast Du garantiert die Spulenkapsel aus ihrer Position geholt. Nimm die Stichplatte ab und schau Dir den Greiferbereich genauer an.

So sitzt die kleine Nase richtig.

 

Es gibt hier eine kleine „Nase“. Diese muss vor der Feder sitzen. Manchmal, wenn man zu doll gezogen hat, springt sie dahinter und dann gibt es Probleme. Wenn dem so ist, einfach die Spulenkapsel heraus nehmen und wieder richtig einsetzen. Dann läuft die Maschine wieder korrekt und Du sparst den Weg zu uns.

Hier ist die kleine Nase verrutscht. Fehler!

Verarbeitest Du ein Material mit Bremswirkung?

Das kann z.B. Leder sein oder Wachstuch – Materialen eben, über die ein Nähfuß nicht so locker gleitet wie über Stoff. Es gibt hierfür sogenannte Spezialgleitsohlen oder auch Teflonfüßchen genannt. Sie haben eine spezielle Beschichtung, die den optimalen Transport gewährleistet. Wenn man öfters mit solchen Materialien arbeitet, lohnt sich die Anschaffung. Ansonsten einfach mal mit Butterbrot- oder Seidenpapier versuchen, und schon läuft es wie geschmiert.

Sieht Deine Naht auf Jersey nicht gut aus?

Die Verarbeitung von dehnbaren Materialien (z. B.  Jersey) mit der Nähmaschine ist ein komplexes Thema, bei dem man viel falsch machen kann. Jede Nähmaschine bringt schließlich andere Voraussetzungen mit und ist dafür mehr oder weniger gut geeignet. Entscheidend ist u.a. die Wahl und die Einstellung des Stiches, die Nadel und einiges mehr. Hierzu haben wir einen eigenen Blogbeitrag verfasst, den Du Dir genauer anschauen solltest.

Veränderung der Fadenspannung – nicht immer hilfreich!

Wenn sich ein unsauberes Nahtbild zeigt oder die Naht schlauft, fangen die meisten direkt an, die Fadenspannung zu verändern. Mit mäßigem Ergebnis, denn der Fehler, wie ihr jetzt wisst, liegt meist woanders. Bei neueren Modellen/Computernähmaschinen gilt: Jeder Stich hat eine optimale Fadenspannung, die sich entweder von alleine einstellt (automatische Fadenspannung) oder die ihr in einer Tabelle ablesen könnt und selbst einstellt. Mit dieser Spannung sollte eine optimale Naht herauskommen. Tut es das bei einem normalen Nähvorgang nicht, ist tatsächlich etwas faul. Denn lediglich bestimmte Materialien (z.B. sehr dickes Baumwollfleece) oder spezielle Nähtechniken (z.B. Freihand nähen) können eine veränderte Fadenspannung erforderlich machen.

Bei älteren Modellen mit Doppelumlaufgreifer kann es schon eher sein, dass man die Fadenspannung reguliert und schaut, ob es daran lag.  

Hilft ein Tropfen Nähmaschinenöl?

Viele denken, wenn es Probleme mit der Nähmaschine gibt, dann könnte man diese mit Öl beseitigen. Das funktioniert höchstens bei älteren Modellen. Bei neueren ist Ölen kein Thema mehr. Bitte hier kein Öl in den Greiferbereich bringen. Die genauen Infos ob oder ob nicht entnimmst Du Deiner Bedienungsanleitung.

Wann war Deine Nähmaschine zum letzten Mal zur Inspektion?

War sie das überhaupt schon mal? Eine der wichtigsten Fragen überhaupt, wenn eine Nähmaschine anfängt, Probleme zu machen. Eine Inspektion ist eine Art Wellnesskur für Deine Maschine.

Die generelle Empfehlung lautet: wenn Du viel nähst, dann alle ein bis zwei Jahre. Du merkst ja selbst, wenn irgendetwas nicht mehr so richtig läuft. Dann ist es Zeit. 

Probleme mit der Nähmaschine? Das ist das beeindruckende Ergebnis von jahrelang ganz viel Nähen und nie Inspektion.

Was alles bei einer Inspektion gemacht wird und warum das so wichtig ist, kannst Du in unserem Blogbeitrag zum Thema nachlesen. Eine Inspektion ist nicht gerade billig, aber generell gilt: Die meisten Probleme, die eine Nähmaschine macht, werden bei und durch eine Inspektion behoben. Außerdem verlängert sie die Lebensdauer. Wie bei allem, das man hegt und pflegt.  

Haben sich die Probleme mit der Nähmaschine nicht gelöst? 

Wenn Du das nun alles gecheckt hast und es trotzdem nicht funktioniert, dann musst Du Deine Maschine wohl oder übel zur Durchsicht oder Reparatur geben. Kläre unbedingt vorab, was an Kosten auf Dich zukommen kann. Bei uns gibt es z.B. in Sachen Reparatur die Regel, dass sie bis € 100,00 ohne Rückfrage durchgeführt werden darf. Alles was drüber liegt, muss mit Dir im Vorfeld geklärt werden. So behälst Du die Kontrolle über das Ganze.

Und wichtig ist eben auch, dass Du Dir im Vorfeld schon überlegst, ob diese Investition noch in Relation zum Wert Deiner Maschine steht. Auch wenn Du so sehr an ihr hängst. Denn, wenn die Maschine z.B. nur € 150,00 gekostet hat oder sie schon unheimlich alt ist, oder…. dann lohnt eine Reparatur für Minimum €100,00 manchmal einfach nicht. Es ist dann sinnvoller, das Geld in eine neue Nähmaschine zu investieren, für mehr zeitgemäßen Komfort und Nähspaß. Worauf Du beim Kauf achten solltest, erfährst Du übrigens in unserem Blogbeitrag 35 Tipps beim Nähmaschinenkauf!

So, ich hoffe wir konnten Dir mit unseren Tipps helfen.

Allzeit viel Spaß und wenig Ärger beim

Nähen wünscht euch
eure Tina

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