Stitch Chart

35 Tipps für Deinen Nähmaschinenkauf

„Eine neue Nähmaschine kaufen wär toll, aber welche ist eigentlich die richtige für mich und für meinen Geldbeutel?“ 35 wertvolle Tipps schaffen den Durchblick und helfen Dir beim Nähmaschinenkauf.

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Welche, ja welche nur ist die Richtige Nähmaschine für mich und worauf kommt es eigentlich an – das ist eine gute Frage, die sich jeder stellt beim Nähmaschinenkauf. Bei all den Marken, Modellen und Features auf dem Markt kann einem schnell schwindlig werden. Oft weiß man nicht, was Schnickschnack und was wirklicher Komfort ist, was man also wirklich braucht. Nähmaschinen sind nicht billig und es geht schließlich darum, eine zu erwerben, mit der man lange glücklich ist und die auch die eigene Weiterentwicklung mitmacht. Den Gedanken „Hätt‘ ich doch damals lieber die andere gekauft“, will man ja möglichst vermeiden.

Ich will Dir heute bei Deiner Entscheidung ein bisschen helfen. Du weißt, dass wir bei smilla tagtäglich Nähmaschinen verkaufen und beraten. Da hat sich eine Menge Erfahrung angesammelt.
Bei den Dingen, die ich Dir hier mit auf den Weg gebe, geht es aber nicht um die Nähmaschinen, die WIR anbieten. Vielmehr sind es allgemeine Features, die ich als sinnvoll erachte und die Du generell bei Nähmaschinen aller Marken findet.

Ziel ist, dass Du beim Nähmaschinenkauf gut vorbereitet in eine Beratung gehst und sicherer auswählen kannst. Darum soll es heute gehen. Und ich lege jetzt einfach mal los…

Schnelle Themenübersichtsicht

Basis-Features
LED-Licht
Geschwindigkeitsregelung
Nadelhoch/-tiefstellung
Nadelpositionen
Platz unter Nähfuß
Arbeitsfläche
Rückwärts nähen
Automatisch Vernähen
Motor und Durchstichskraft
Obertransport
Unterfadenwächter
Nadeleinfädler
Nähfußdruck
Fadenspannung
Nutzstichauswahl
Zierstiche & Schriften
Speicher
Knopflöcher
Stichwahl
Displayanzeige
Nähfußwechsel
Transporteur versenken
Zubehör
Kofferhaube

Nice to have Features
Start/Stoptaste
Automatischer Fadenabschneider
Kniehebel
Automatischer Nähfußhub

Good to know
Bedienungsanleitung
Nähmaschinen ausprobieren
Nähmaschineneinweisung
Langlebigkeit
Garantie & Pflege
Reparaturen
Ratenzahlung

 

Beim Nähmaschinenkauf diese Basis Features checken

1. Gutes Licht mit LED

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LED – Das perfekte Licht zum Nähen.

 

 

 

 

 

 

 

Licht ist, wenn man was sieht. Und gutes Licht ist, wenn man sehr genau sieht. Moderne Nähmaschinen haben eine LED-Beleuchtung. Den Unterschied merkst Du sofort. Denn, während bei älteren oder sehr preiswerten Maschinen ein einziges gelbes Licht den Bereich über dem Nähfuß sitzt, tauchen bei modernen Nähmaschinen LED-Leuchten die Nähfläche in ein weißes, angenehmes Licht, und zwar ohne Schattenbildung. Das Ergebnis: Man kann alles sehr gut sehen und runzelt beim Nähen nicht mehr angestrengt die Stirn. Gutes Licht hilft also auch gegen Falten 😉

Licht., das ist erfahrungsgemäß nicht das erste, worauf man beim Nähmaschinenkauf achtet, aber hinterher ist es eines der wichtigsten Momente.

2. Langsamer nähen – Geschwindigkeitsregelung

Normalerweise steuert man die Geschwindigkeit beim Nähen ja über den Fußanlasser, wie ein Gaspedal. Weil das aber ein eher grobmotorischer Vorgang ist, kann man bei manchen Nähmaschinen die Geschwindigkeit (in Schritten oder stufenlos) regulieren. Wenn es mal knifflig wird, wenn man noch ungeübt ist oder wenn Kinder an der Nähmaschine arbeiten, drosselt man einfach die Geschwindigkeit und, ganz egal wie sehr man dann auf das Pedal tritt, die Nähmaschine näht langsamer und die Nadel saust nicht los.

3. Punktgenau nähen dank Nadelhoch-/tiefstellung

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Eine feine Sache. Im Gegensatz zu einer Mechanischen geht bei einer Computernähmaschine die Nadel immer automatisch an die höchste Stelle, wenn Du aufhörst zu nähen. Aktiviert man aber die Nadelhoch-/tiefstellung per Tastendruck, dann bleibt die Nadel bei Nähstopp im Stoff stecken.

Das ist von Vorteil, wenn man z.B. um die Ecke nähen und einfach den Punkt nicht verlieren will oder der Stoff an Ort und Stelle bleiben soll.

4. Anzahl der Nadelpositionen

Wenn eine Nähmaschine viele sogenannte „Nadelpositionen“ anbietet, dann heißt das, dass man die Nadel (und nicht den Stoff) in millimeterkleinen Schritten nach rechts oder links bewegen kann. Das geht über die Stichbreiteneinstellung des Geradstiches. Denn der hat ja keine Breite, also hüpft nur die Nadel nach rechts oder links. Je mehr Stichbreite eine Nähmaschine anbietet, desto mehr Nadelpositionen hat sie auch.

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In Millimeterschritten die Nadel bewegen, nicht den Stoff.

So kann man supergenau auf Position nähen. Das ist toll, z.B. beim Reißverschlussnähen oder wenn man sehr knappkantig steppen will. Durch reines Stoffverschieben kriegt man das so nicht hin.

 

 

5. Platz unter dem Nähfuß

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Auf viel Platz unter dem Nähfuß achten!

Schau beim Nähmaschinenkauf ruhig einmal genauer hin, denn da gibt es in der Tat große Unterschiede, die einem auf den ersten Blick nicht auffallen. Wieviel passt eigentlich unter den Nähfuß? Auch hier geht es um Millimeter, deshalb lohnt sich der Vergleich. Je höher der Stoffdurchlass, desto mehr passt drunter und kann verarbeitet werden. Also mehrere Stofflagen auf einmal, voluminöse Materialien (z.B. beim Quilten/Patchworken), eine dicke Jeansnaht u.v.m.

Oft ist es so: je höherwertiger eine Nähmaschine, desto mehr Platz unter dem Nähfuß.

6. Thema Näh-/Arbeitsfläche

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Von Vorteil: Viel Raum rechts neben der Nadel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo wir gerade beim Thema Platz sind, lenke beim Nähmaschinenkauf Dein Augenmerk mal auf den Raum rechts von der Nadel einer Nähmaschine. Einfach mal die Modelle vergleichen, die Du beim Händler siehst. Wieviel Platz ist da? Das ist von Modell zu Modell recht unterschiedlich. Wenn man aber mal vergleicht und überlegt, was man tut, wird einem schnell klar, dass es sehr wichtig ist, wieviel Platz man „im Bauch“ der Nähmaschine hat. Denn näht man mal eine größere Decke oder Vorhänge oder ein Kleidungsstück, dann kommt man schnell an die Grenzen des Machbaren.

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Mit einem Anschiebetisch die Auflagefläche vergößern.

Und noch ein Tipp: Auch die Nähfläche links von der Nadel lässt sich eventuell optional  vergrößern – und zwar mit einem sogenannten Anschiebetisch. Es gibt ihn – wenn auch nicht für alle Nähmaschinenmodelle und -marken – optional als Zubehör. Man kann ihn einfach über den Freiarm schieben. Das kann sinnvoll sein, z.B. wenn man große Stoffmengen verarbeitet.
Also auch hier einfach mal nachfragen.

7. Rückwärts nähen

Das kann jede Nähmaschine. Manche können das auch dauerhaft. Aber im Grunde genommen braucht man das ja meist eh nur kurz zum Vernähen.

8. Automatisch Vernähen

Apropos Vernähen: es gibt Nähmaschinen, die haben eine automatische Vernähfunktion. Das heißt, man drückt eine Taste und die Nähmaschine vernäht vollautomatisch. Auch nicht schlecht.

9. Motor und Durchstichskraft

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Dank hoher Durchstichskraft problemlos durch mehrere Lagen Stoff nähen.

Der Motor und die damit verbundene Durchstichskraft ist von Maschine zu Maschine sehr unterschiedlich.

Hier gilt in der Tat:
Je teuer, desto höher die Qualität, desto stärker auch der Motor. Wichtig ist nämlich, dass die Durchstichskraft bei allen Geschwindigkeiten gleich stark bleibt. Dass sie also nicht schwächer wird, nur weil man langsamer näht. Nur dann kann man bspw. auch mal über eine dicke Jeansnaht nähen ohne dass die unter der Nadel hängen bleibt.

Das darf man von einer Nähmaschine, die man vielleicht bei einer Lidl-Aktion für € 150,- erworben hat, wahrlich nicht erwarten.

10. Der Obertransport (IDT-System)

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Gleichzeitiger Stofftransport von unten und oben. Perfektes Nahtbild.

Und wo wir jetzt beim Thema Stofftransport sind, das ist ein sehr wichtiges Thema, das Du Dir genauer anschauen solltet. Wenn eine Nähmaschinen einen zusätzlichen Obertransport hat, dann ist das sehr von Vorteil. Dann nämlich wird der Stoff nicht nur von unten sondern auch von oben transportiert. Das heißt man kann auch feine, dehnbare, dicke Materialien und Musterstoffe viel besser verarbeiten. Nichts verrutscht.

Zum Thema Obertransport habe ich kürzlich einen Blogbeitrag verfasst, der das gut erklärt und aufzeigt, was dann möglich ist. Es lohnt sich, den kurz anzuschauen. Schnell wird klar, worum es geht.

Bitte achte beim Nähmaschinenkauf auf eines:
Es gibt Nähmaschinen, bei denen ist der Obertransport fest eingebaut (z.B. Pfaff /IDT-System). Bei anderen widerum wird er als Zubehör angebracht. Letzeres hat den Nachteil, dass der Transport nicht synchron läuft, d.h. der Obertransport führt sein Eigenleben, der Untertransport eben auch. Das ist suboptimal und führt kaum zum gewünschten Effekt. Nur wenn der Obertransport fest in der Maschine eingebaut ist, läuft er absolut synchron, sogar beim Rückwärtsnähen.

11. Der Unterfadenwächter

Eigentlich mehr nice to have. Wenn der Unterfaden zur Neige geht, blinkt ein Lämpchen. Das ist vor allem bei kreativen Näharbeiten, wo viel Garn verbraucht wird, sinnvoll. Zum Beispiel beim Sticken, beim Freihand nähen und bei langen Stoffbahnen.

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Spulenbereich ist sichtbar!

Aber: Während bei älteren Nähmaschinengenerationen der Unterfaden im sogenannten Doppelumlaufgreifer steckt und man ihn von außen nicht sehen kann, sitzt heutzutage der Unterfaden sichtbar unter der Nadel.  Ein kurzer Blick darauf, bevor man loslegt, tut es meiner Meinung also auch.

 

12. Der Nadeleinfädler

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Integrierter Nadeleinfädler hilft: Einfädeln ohne Suche nach dem Nadelöhr.

Ein eingebauter Nadeleinfädler ist ein ausgeklügeltes Teilchen, das einem hilft den Faden durch das Nadelöhr zu ziehen, ohne dass man selbst genau hinschauen muss. Es ist eine kleine Bewegung, mit der man den Faden unter ein winziges Häkchen zieht, loslässt und dieser durch die Öse gezogen wird. Das braucht ein kleines bisschen Übung, aber dann ist das eine schöne Sache.

Es gibt auch Nähmaschinen, die eine vollautomatischen Einfädeltechnologie haben.

13. Regulierbarer Nähfußdruck

Die Regulierungsmöglichkeiten des Nähfußdrucks bieten die meisten Nähmaschinen. Während es bei älteren und bei preiswertigen Nähmaschinen oft die einzige Möglichkeit ist, die Naht bzw. den Stofftransport bspw. für Fleece/Sweat oder Seide/Futter zu optimieren, wird es bei modernen, höherpreisigen Nähmaschinen kaum gebraucht. Der Transport ist generell besser, manche haben auch einen Obertransport und es gibt sogar Nähmaschinen, die mit Hilfe einer Sensorik das Material unter dem Nähfuß erfassen und sich darauf einstellen, ohne dass du das merkst. Komfort de Luxe.

14. Die Fadenspannung

Lass Dir beim Beratungsgespräch zeigen, wie und wo Du beim jeweiligen Modell die Fadenspannung beeinflussen kannst. Das ist sehr unterschiedlich und manchmal ist es einfach notwendig.

Von Vorteil: Bei höherwertigeren Nähmaschinen stellt sich die jeweilig optimale Fadenspannung zum gewählten Stich vollautomatisch ein. Das ist meines Erachtens ein schöner und sinnvoller Komfort. Natürlich können diese Voreinstellungen bei Bedarf geändert werden.

15. Die Nutzstichauswahl

Die wichtigsten Nutzstiche bringt ja jeder Nähmaschine mit sich. Je mehr sie aber im Repertoire hat, desto professioneller kann man damit arbeiten.

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Ob im Deckel oder auf der Nähmaschine. Die Stichsymbole sollte man gut erkennen können.

Am deutlichsten zeigt sich das an dem Beispiel der Overlockstiche. Die meisten möchten mit ihrer neuen Nähmaschine auch Jersey, also dehnbare Stoffe verarbeiten. Das wiederum ist ein sehr anspruchsvolles Material. Hier lohnt sich bspw. ein gezielter Blick auf das Stichrepertoire einer Nähmaschine. Hat sie Overlockstiche, wenn ja welche? Lass Dir beim Nähmaschinenkauf sehr genau zeigen, was hier möglich ist. Denn sonst ist der Frust vorprogrammiert.

Auch zum Thema Jersey mit der Nähmaschine verarbeiten habe ich einen Blogbeitrag gemacht, der vielleicht interessant sein könnte und Dir im Vorfeld verschafft, worauf es bei einer Nähmaschine dann ankommt.

16. Gestickte Zierstiche & Schriften

gestickte-ameise-smilla-berlinDie einen lieben sie, für die anderen ist das Schnickschnack.
Für mich sind schöne Zierstiche das Sahnehäubchen einer Kreation. Sie sind zum spielen da. Mit ihnen kann man diese kleinen, reizvollen Momente schaffen, die einfach auffallen. Das gewisse Etwas, wie man so schön sagt.

 

Je teurer eine Maschine ist, desto größer ist die Auswahl, desto schöner und ausgefeilter ist das Stichbild und desto breiter sind sie. Ob 7 oder 9 mm?  – Diesen Unterschied sieht man in der Realtität  schon. Lass Dir Beispiele zeigen.

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Je schöner das Stichbild, desto plakativer die Zierstiche.

 

 

 

 

 

 

 

Meist kann man die Stiche auch vertikal oder horizontal spiegeln. Auch so entsteht Vielfalt. Und wenn die Nähmaschine einen oder mehrere Speicher hat, dann kann man die Stiche auch miteinander kombinieren. Eine kreative Spielerei, die wirklich viel Freude macht…

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Die persönliche Note dank Schriften

Mein Tipp: Eine Nähmaschine, die ein tolles Zierstichprogramm hat, hat meist auch eine oder mehrere Schriften. Das heißt man kann Namen und Wörter schreiben und Dinge auf eine charmante Art individualisieren.

Nähmaschinen können das im „Rahmen ihrer Möglichkeiten“. Wer perfekt gestickte Schriftbilder haben möchte, der muss sich im Bereich der Stickmaschinen umschauen.

17. Speicher für individuelle Stichkombinationen

Wenn eine Nähmaschine Schriften hat, dann hat sie auch einen oder sogar mehrere Speicher.
Das heißt, Du kannst individuelle Kreationen und Kombinationen, die Du ausgeklügelt hat,  dauerhaft speichern und wieder aufrufen.

18. Thema Knopflöcher

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Vollautomatisches Knopfloch dank Knopflochfuß.

Einfache Knopflöcher können schon mit sehr preisgünstigen Maschinen in einem Rutsch genäht werden. Frag nach, ob die Nähmaschine ein 4 Stufen-Knopfloch hat (dann muss es in 4 unterschiedlichen Stufen genäht werden) oder ob sie ein automatisches Knopfloch hat, dann ist ein spezieller Knopflochfuß im Zubehör dabei. Man legt den Knopf ein, rastet den Fuß ein und los geht es. Das Knopfloch wird vollautomatisch in der passenden Größe genäht.

Wer jedoch Wert auf absolut perfekte Knopflöcher legt, weil er viel Kleidung näht, der muss schon tiefer in die Tasche greifen. Hier spielt dann nicht nur die Anzahl von unterschiedlichen Knopflocharten eine Rolle, sondern auch die Technologie dahinter. Z.B. gibt es bei PFAFF (ab der expression, performance) die sogenannte Knopflochsensormatik. Das Knopfloch wird auf den unterschiedlichsten Materialien superperfekt genäht und sieht immer gleich aus.

19. Art der Stichwahl

Während einfache Nähmaschinen Wählräder oder Tasten haben und alles separat eingestellt werden muss, wählt man den Stich bei Computernähmaschinen meist direkt über Buttons oder Eingabe von Stichnummern. Der Stich ist dann in seiner Basis schon vor eingestellt. Man kann also direkt loslegen und ändert die Einstellungen nur bei Bedarf.

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Stich wählen und einstellen über Wählräder

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Einfach Taste tippen und nähen, Stichwahl direkt über große Tasten.

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Stichwahl über Buttons, einfach Stichnummer eingeben.

 

 

20. Komfortabler nähen mit Displayanzeige

Computernähmaschinen haben immer auch ein Displayanzeige. Während man bei den preisgünstigeren lediglich ein kleines Display hat, wo man nur die Nähprogrammnummer sieht, zeigt sich bei höherwertigeren der gewählte Stich und im Idealfall auch, wenn man diesen verändert. Das hat den Vorteil, dass man schon vorher direkt sieht, was man tut, nicht erst auf dem Stoff. Außerdem bekommt man im Display oft auch Infos zu spezifischen Sticheinstellungen, was gut ist für ein optimales Nähergebnis. Das sollte man sich mal zeigen lassen.

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Nähmaschinendisplay mit Touchscreenfunktion – sehr komfortabel

Nähmaschinen mit größerem Display sind also intuitiv und helfen einem, gut mit der Maschine zurecht zu kommen.
Je teurer eine Nähmaschine, desto ausgefeilter ist dann auch die Displayanzeige. Sie kann sogar farbig sein und/oder eine Touchscreen Funktion für eine noch komfortablere Bedienung bieten. Der eine findet das toll, den anderen reizt das nicht. Letztendlich entscheidet ja der Geldbeutel, wie weit man gehen kann.

21. Einfacher Nähfußwechsel

Der Nähfußwechsel ist eigentlich bei allen Modellen recht einfach. Achte aber darauf, dass die Halterung, in die das Nähfüßchen eingeschoben oder geklickt wird, von langer Lebensdauer ist und nicht ausleiert, wie das bei manchen Kunststoffvorrichtungen der Fall sein kann.

22. Transporteur versenken / Freihand nähen

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Freihand nähen – So wir die Nadel zum Pinsel

Wenn die Nähmaschinennadel zum Pinsel wird… Kennst Du diese kreative Technik? Eine richtige Spielwiese für Leute mit Fantasie und Experimentierfreude. Das ist sogar etwas für  Nähanfänger, deshalb erwähne ich das hier. Wer es nicht kennt, wirft einen Blick in meinen Blogbeitrag zum Thema Freihand nähen und macht eine Entdeckung.

Wer nun mit seiner neuen Nähmaschine auch Freihand nähen möchte, der sollte darauf achten, dass der Transporteur versenkbar ist und dass optional ein Stick-/Stopffuß oder sogar spezielle Freihandfüße erhältlich sind. Die braucht man nämlich.

Auch hier gilt: je höherwertiger eine Nähmaschine ist, desto besser kann man solche Techniken umsetzen. Bei manchen Modellen ist sogar ein extra Freihandnähmodus einstellbar und ein Freihandnähfuß schon mit im Zubehör dabei. Man kann also gleich loslegen.

Ubrigens: den Transporteur versenkt man auch, wenn man mit der Nähmaschine stopfen (z.B. ein Loch in einer Jeans)  möchte. Fragt nach dem Stofp

23. Das Zubehör

Hier unterscheiden wir zwischen dem Zubehör, was mit der Nähmaschine kommt, und jenem, was man optional nachkaufen kann. Im Zubehörpaket, welches mit der Maschine kommt, sollte in jedem Fall u.a. ein Reißverschlussfuß, ein Blindstichfuß, Knopflochfuß, Garnaufsätze, Schraubenzieher, ein zweiter Garnrollenstift und ein paar Spulen und Nähmaschinennadeln zum Starten dabei sein.

Je mehr Zubehör eine Maschine mitbringt, desto schöner. Denn alles, was man separat kaufen muss, ist ja teuer. Das gilt besonders für Füßchen. Also schau Dir beim Nähmaschinenkauf immer auch kurz an, was so alles bei der Maschine dabei ist.

Optimaler Weise hat die Nähmaschine ein integriertes Zubehörfach für die wichtigsten Dinge, die man im Zugriff haben sollte. Meist ist es so, dass man dieses Zubehörfach wegnimmt oder wegdreht und dann der Freiarm der Maschine erscheint, mit dem Du Rundgeschlossenes verarbeiten kannst.

Gute Nähmaschinenmarken erkennt man auch am optionalen Zubehörspektrum, das sie bieten. Mit dem richtigen Nähfüßchen und intelligentem Zubehör, kannst Du das Leistungsspektrum Deiner Nähmaschine und somit auch Dein eigenes stets erweitern und professioneller oder fantasievoller arbeiten.

24. Praktische Kofferhaube

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Mit einer Kofferhaube ist die Nähmaschine geschützt und transportfähig

Frage unbedingt nach, wie die Maschine nach Gebrauch verstaut wird, denn manchmal ist es eben nur eine Plastikhülle, die über drüber gestülpt wird.

Besser ist natürlich eine richtige Kunststoffkofferhaube.
Sie schützt die Maschine nicht nur vor Staub und Schmutz, sondern auch vor Stößen.

 

Das ist wichtig, denn Nähmaschinen werden aus Platzmangel oft auf- und abgebaut und somit auch durch die Gegend getragen. Oder wenn sie mal zur Reparatur muss, dann ist man auch froh, wenn man sie sicher im Auto verstauen und komfortabel tragen kann.

 

„Nice to have“- Features beim Nähmaschinenkauf

Jetzt kommen ein paar wenige Momente, die Dir auf Deinem Streifzug vielleicht begegnen und die ich der Kategorie Nähluxus zuordnen würde. Also Nähmaschinen-Features, die man so nicht zwingend braucht,  die aber toll sind, wenn man sie hat. Wir kennen das aus anderen Bereichen (Sitzheizung im Auto, fällt mir da ein…). In Sachen Näh- und Komfortluxus könnte ich hier natürlich noch eine ganze Menge mehr aufzählen. Aber das würde zu weit führen und ganz sicher mehr Verwirrung wie Klarheit bringen. Das ist etwas, was Dir der Fachhändler gezielt zeigen sollte.

25. Nähen ohne Fußanlasser – Start/Stoptaste

start-stop-function-aspxManche Computernähmaschinen haben eine sogenannte Start/Stoptaste. Dann heißt es: Fuß vom Pedal. Auf Tastendruck näht die Nähmaschine auch ohne Fußanlasser. Wann braucht man sowas? Zum Beispiel beim Spulen, bei automatischen Knopflöchern, bei längeren Reihen Zierstichen und so weiter. Manchmal ist es einfach nur bequem. Und manch einer näht sogar nur mit der Taste und verzichtet auf den Fußanlasser. Für den einen nice to have, für den anderen unverzichtbar. Jeder wie er will.

26. Automatischer Fadenabschneider

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Ober- und Unterfaden ab auf Tastendruck

Hier wird auf Knopfdruck der Ober- und Unterfaden automatisch von der Nähmaschine selbst abgeschnitten. Die Fadenschere ist damit überflüssig.

Nicht zu verwechseln mit dem Fadenabschneider, den fast jede Maschine besitzt. Er sitzt an der Seite.

27. Automatischer Nähfußhub

Kein Suchen und Fingern nach dem Nähfußhebel, hier hebt und senkt sich der Nähfuß wie von Zauberhand. Meist ist noch ein Sensor im Spiel, der sich sogar automatisch auf das Volumen des Stoffes einstellt. Faszinierend.

28. Nähen mit dem Kniehebel

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Sanfter Druck auf den Kniehebel, schon hebt sich der Nähfuß

Hat eine Nähmaschine einen sogenannten Kniehebel, dann kann man mit Hilfe dessen den Nähfuß heben ohne die Hände vom Nähgut zu nehmen. Ein kurzer, sanfter Druck mit dem Knie auf den Hebel genügt und der Nähfuß geht nach oben oder unten.

Das wissen all jene zu schätzen, die z.B. gerne Quilten oder Freihand nähen. Oder jene, die sehr spezielle, knifflige Dinge machen, bei denen die Hände besser auf dem Stoff bleiben. Einen Kniehebel bieten nur höherwertigere Computernähmaschinen.

 

Good to know – Was Du beim Nähmaschinenkauf sonst noch beachten solltest

Und nun noch ein paar sehr wichtige Dinge, die nichts mit speziellen Nähmaschinen-Features zu tun haben, aber beim Nähmaschinenkauf, bzw. bei der Beratung eine, wie ich finde, große Rolle spielen sollten.

29. Die Bedienungsanleitung

Wirf vor dem Kauf ruhig auch einen Blick in die Aufmachung der Bedienungsanleitung.
Schön, wenn sie einsprachig ist und mit großen Bildern/Fotos arbeitet. Wenn man nur an den Einfädelprozess denkt, der bei jeder Nähmaschine anders ist, dann ahnt man schon , wie wichtig eine gute Darstellung ist. Beim Einfädeln und in Sachen Spulen passieren die meisten Fehler, die sich in dann einem fehlerhaften Nahtbild zeigen. Man denkt, die Maschine ist kaputt, hat manchmal aber nur eine Winzigkeit nicht richtig gemacht.

30. Nähmaschine vor dem Kauf selbst ausprobieren

Mein Tipp beim Nähmaschinenkauf: Wenn irgendwie möglich, dann probiere nach der Beratung die Nähmaschinen, die Dich interessieren, möglichst selbst aus. Ein Fachhändler ist sehr routiniert in der Vorführung und kann schnell Begeisterung wecken, aber entscheidend ist doch Dein Gefühl. Eine Nähmaschine hat einen Look, einen Sound, eine Handhabung. Das alles sollte man auf sich wirken lassen. Bei einem Auto würdest Du ja auch selbst eine Probefahrt machen und nicht einfach nur nebendran sitzen, nicht wahr?

31. Die Nähmaschineneinweisung

Das ist beim Nähmaschinenkauf eines der wichtigsten Themen überhaupt. Insbesondere im Zeitalter von Internetkäufen und Schnäppchenjägerei.

Lass es mich einmal so sagen: einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine online zu bestellen, ist kein Problem. Bei einer Nähmaschine sieht das ein bisschen anders aus. Hier ist es absolut sinnvoll und wichtig, dass Du eine ordentliche Einweisung in die Handhabung des Gerätes bekommst. Und die kriegst Du nur bei einem Fachhändler. Im Idealfall ist er auch nach dem Kauf immer Ansprechpartner, wenn es Probleme oder Fragen gibt.

Unsere Erfahrung zum Thema Nähmaschineneinweisung

Wir erleben es bei smilla tagtäglich: wenn die Naht bspw. fehlerhaft ist oder die Maschine nicht richtig näht, ist es ganz oft nur eine Kleinigkeit, die man falsch gemacht hat. Nicht richtig eingefädelt, die falsche Spule drin usw. Aber wie soll man das wissen? In der Bedienungsanleitung steht das ja nicht. Und die Suche nach Antworten in Foren führt oft dazu, dass man hinterher noch verwirrter ist als vorher.
Der Fachhändler sieht in der Regel sofort, was Sache ist und die meisten Probleme lösen sich direkt in Luft auf.

Nähmaschinen online kaufen? Ja und nein.

Im Zeitalter der Internetkäufe ein wichtiges Thema.
Wer ein bestimmtes Nähmaschinenmodell im Internet sucht, wird schnell feststellen, dass es dort preisgünstiger ist. Auch im Onlineshop von smilla. Warum? Ganz einfach, weil der Händler, außer dem Postversand, keinen Aufwand hat. Er muss nicht beraten und vor allem entfällt die zeitintensive Einweisung. Auch nach dem Kauf ist er nur bedingt ein Ansprechpartner. 

Bei smilla zum Beispiel hat man die Möglichkeit, nach einem Onlinekauf, anzurufen, wenn irgendwas nicht funktioniert oder man ein Problem mit der Maschine hat. Wir versuchen dann telefonisch zu helfen. Immerhin. Allerdings kann man nicht jedes Problem am Telefon lösen. Wir sehen nicht, wenn jemand eine falsche Spule eingelegt, nicht richtig eingefädelt, schlechtes Garn verwendet oder eine stumpfe Nadel drin hat.

Mein Tipp: Wenn man also eine Nähmaschine online kaufen will, dann sollte man zumindest ein bisschen Erfahrung damit haben. Ein blutiger Anfänger, der noch nie/selten an einer Nähmaschine gesessen hat, wird damit nicht klar kommen.

So kommt es öfters vor, dass Kunden in den Laden und uns dafür bezahlen, dass wir sie mit ihrer Nähmaschine vertraut machen, welche sie online oder im Supermarkt gekauft haben. Sie wissen nicht, wie sie richtig funktioniert und was sie so alles kann (smilla Nähmaschinencoaching). Das ist kein Wunder, denn allein mit der Bedienungsanleitung und ohne viel Erfahrung kann man die Möglichkeiten und Anwendungen einer Nähmaschine nur unzureichend erfassen. Das heißt mitunter, man hat zuerst beim Kauf gespart und dann doch bezahlt. Eine Milchmädchenrechnung quasi.

Fazit: Nähmaschinen sinnvollerweise im Fachgeschäft kaufen (auch online!)
Und Achtung: Es gibt mittlerweile auch Händler, die die Nähmaschinen im Laden günstiger verkaufen, sich die Einweisung jedoch vom Kunden bezahlen lassen. Am besten gleich nachfragen.
Wir von smilla haben auf diesen Firlefanz jedenfalls keine Lust.

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Im smilla Onlineshop kann man Nähmaschinen auch online bestellen. Bei Fragen oder Problemen gibt es dann die smilla Telefonhotline.

 

32. Langlebigkeit – Sind Computernähmaschinen anfälliger als andere?

Das ist eine Frage, die uns bei nahezu jedem Beratungsgespräch und vor jedem Nähmaschinenkauf gestellt wird. Dazu möchte ich Dir folgendes sagen:
Wie in vielen anderen Bereichen, so setzt auch der Nähmaschinenmarkt auf Elektronik, also auf Computernähmaschinen. In ein paar Jahren wird es kaum noch Mechanische geben. Das ist der Lauf der Zeit, den wir nicht zurückdrehen können.

Die Elektronik hat den großen Vorteil, dass sie den Komfort und die Möglichkeiten einer Nähmaschine immens erweitert. Und all die Dinge, die ich hier aufgezählt habe, sind Teil dieser Entwicklung. Und das ist positiv und bereichernd.

Jetzt gibt es aber zwei Momente, die uns alle – mich eingenommen – regelmäßig ins Zweifeln bringen:

Zum einen haben wir irgendwie immer das Gefühl, dass wir „früher“ eine kaputte Nähmaschine noch selbst reparieren konnten. Dem ist natürlich nicht so. Aber wir denken das.

Und das zweite, schwerwiegendere Gefühl ist, dass es die Hersteller, ganz gleich welcher Produkte – es heutzutage mit der Langlebigkeit nicht mehr so ernst nehmen. Mehr noch, dass Produkte sogar von vorneherein so konstruiert werden, dass sie nach einer gewissen Zeit oder einem bestimmten Nutzungsgrad kaputt gehen.

Unsere Erfahrung mit dem Thema „Anfälligkeit Computernähmaschinen“

Hierzu kann ich nicht Nähmaschinenmarken-übergreifend sprechen, sondern Dir nur unsere Haltung und unsere Erfahrung mitgeben:

Wir von smilla haben uns vor 5 Jahren für die Qualitätsmarke PFAFF entschieden und daran hat sich bis heute nichts geändert. War oder wäre es so, dass ein bestimmtes Modell vermehrt zu uns zurückkommt, weil etwas nicht funktioniert, dann würden wir der Sache auf den Grund gehen und dieses Modell ggf. aus unserem Sortiment streichen. Das haben wir bspw. in den ersten beiden Jahren gemacht. Zumindest bei PFAFF ist es so, dass es die Nähmaschinenmodelle im Kern schon seit 10, manchmal sogar 20 Jahren gibt. Sie wurden also nicht völlig neu erfunden, sondern lediglich weiterentwickelt. Mit Stichen und Features ergänzt. So wird das vermutlich zum Teil auch bei Modellen anderer Marken sein. Einfach mal nachfragen.

Auf diese Weise, so denke ich, schaffen sich auch andere Nähmaschinenhändler in ihrem Fachgeschäft Kernsortimente, auf die sie sich verlassen können.

33. Die Garantie und die Pflege einer Nähmaschine

Der zweite Punkt ist die Gerätegarantie, die Du vor dem Kauf in Erfahrung bringen solltet.
Je höherwertig eine Nähmaschine, desto länger die Garantie. Im niedrigeren Preissegment hat man i.d.R. eine Hersteller-Garantie von 2 Jahren. Das heißt, in dieser Zeit finden Garantiereparaturen statt, die den Kunden nichts kosten. Bei höherwertigeren Modellen kommen optimalerweise noch 3 Jahre erweiterte Garantie dazu. Das heißt, geht in diesem Zeitraum etwas kaputt, dann zahlt der Kunde ggf. nur die Ersatzteile, nicht aber die Arbeitszeit.

Aber auch das ist sicher von Marke zu Marke verschieden, also nicht vergessen zu fragen.
Ansonsten gilt für eure Nähmaschine der pflegliche Umgang.
Das heißt: Säubere den Spulenbereich ab und an und entferne Fadenreste und Staub. Mein Tipp: Besorge Dir ein Druckluftspray, damit kann man Staubpartikel super wegblasen. Bei modernen Nähmaschinen wird der Spulen-/Greiferbereich übrigens nicht mehr geölt. Hier sind selbstfettende Materialien im Einsatz.

Und wer richtig viel näht, der sollte seiner Nähmaschine 1 x im Jahr eine Inspektion gönnen.

34. Handling bei Reparaturen

Wenn einmal tatsächlich etwas nicht funtioniert, dann ist es einmal mehr von Vorteil, wenn man die Nähmaschine bei einem Fachhändler gekauft und sie dorthin bringen kann. Der schaut sich die Nähmaschine vor Ort schon mal an, um zu sehen, ob wirklich was kaputt ist und er kümmert sich um die Reparaturabläufe, Garantieansprüche und bringt die Nähmaschine auf den Weg.

35. Budget zu klein? Ratenzahlung ist eine Möglichkeit

tina-smilla-berlinWenn Du Dir eine (neue) Nähmaschinen zulegen möchtet, dann spielt das Budget natürlich die größte Rolle. Aber behalte dennoch eines im Gedächtnis:

Eine Nähmaschine ist Dein kreatives Werkzeug. Sie entscheidet darüber, ob Dir Dein Hobby Spaß macht und sich weiterentwickelt oder im Sande verläuft, weil nichts so richtig gelingen will. Wir haben in unseren Kursen viele Teilnehmer/innen, die das Nähen wieder neu für sich entdeckt haben, nachdem es beim einem früheren Anlauf gescheitert ist. Besonders Näheinsteiger denken oft, dass sie einfach zu doof wären. Aber das ist eben nicht der Fall. Denn nicht selten liegt es daran, dass die Nähmaschine zu alt oder zu preiswert war und einfach nicht richtig funktioniert. Und – das können sicher viele bezeugen – eine Nähmaschine, die bockt, kann einem innerhalb kürzester Zeit von Null auf Hundert bringen.

Deswegen: wenn das Budget nicht reicht, dann sprich beim Nähmaschinenkauf mit Deinem Fachhändler über Ratenzahlung. Die meisten machen das. Und zwar unkompliziert.

So, nun bist Du bestens gerüstet und kannst Dich auf die Suche begeben. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen, die Dinge besser zu verstehen. Sicher habe ich nicht an alles gedacht, weil ich mich auf das Wichtigste beschränken wollte. Wenn Du also Fragen hast, dann darfst Du die hier gerne stellen.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deiner neuen Nähmaschine und freue mich von Dir zu hören.

Herzliche Grüße
Tina

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11 Gedanken zu „35 Tipps für Deinen Nähmaschinenkauf
  1. #1
    Franke Birgit

    Liebes Smilla Team,

    gern würde ich mir eine Coverlook Nähmaschine kaufen. Habe aber überhaupt keine Erfahrung und würde gern auf das Angebot, eine auszuprobieren, zurückkommen. Wäre diesbezüglich ein Termin vom 27.12.2016 bis 29.12.2016 ab 16.00 Uhr möglich?

    Ich wünsche einen schönen 4. Advent und ein friedliches Weihnachtsfest.

    Freundliche Grüße
    Birgit Franke

    Antworten
    1. #2
      Sabine Opderbeck

      Guten Abend Birgit,

      wir haben vom 24.12. bis 31.12. Betriebsferien, d.h. in der Zeit ist der Laden nicht geöffnet.
      Du könntest noch einen Termin bis zum 23.12. vereinbaren oder dann wieder ab dem 2.01.2017.
      Ruf‘ uns doch gerne zu unseren Öffnungszeiten unter der folgenden Telefonnummer 030 325 91 333 an
      und dann schauen wir nach einem passenden Termin für Dich.

      Einen schönen Abend und tollen vierten Advent wünscht Dir das smilla-Team,
      Sabine

      Antworten
  2. #3
    Britta Schönicke

    Hallo, ich habe eine W6N8000 Computernähmaschine, die leider schon in der Probezeit innerhalb von 4 Wochen kaputt ging! 🙁 Ich kann nicht mehr die Unterstufe aufspulen, es und rattert extrem laut und bleibt einfach stehen.
    Ich soll sie zum Reparatur einschicken, bekomme nach Anfrage keine Ersatzmaschine, was mich sehr traurig macht,denn ich bin im Nähfieber, komme zeitnah auch bei Ihnen vorbei und möchte Kurse belegen.
    Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich machen soll? ! Nach so kurzer Zeit möchte ich keine reparierte Maschine haben.
    Ich habe sehr viel über Pfaff-Maschinen gelesen, leider erst nach meinem Kauf!
    Besonders gut finde ich das IDT-Syethem!
    Bin auch enttäuscht, dass meine Nähmaschine Made in Taiwan ist, war der Überzeugung, dass es dem Namen nach W6 ein deutsches Produkt ist!
    Ich weiß, dass ich mich in einer schwierigen Lage befinde, können Sie mir trotzdem etwas raten?! Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar!!! 🙂
    Ein gesundes neues Jahr wünscht dem ganzen Smilla Team
    Britta Schönicke ?

    Antworten
    1. Tina
      #4
      Tina Artikelautor

      Liebe Britta, das ist wirklich sehr ärgerlich. Bei W6 – Maschinen ist es immer das Problem, das man – wenn was ist- keinen Fachhändler zur Seite hat, also keinen richtigen Ansprechpartner hat.
      Auch kenne ich keine Nähmaschinenmarke, die heutzutage noch in Deutschland produziert. Leider, aber so ist das eben heutzutage mit den meisten technischen Geräten. W6 lässt die Zielgruppe aber immer in den Glauben, es wäre noch so.
      Die Tatsache, dass in Asien oder sonst wo produziert wird, heißt allerdings nicht automatisch, dass die Qualität schlecht ist. Das können sich die Nähmaschinenmarken auch nicht leisten. Wie das mit w6 generell ist, da fehlen uns die Erfahrungen.

      Eine Ersatznähmaschine während der Reparatur wird Dir leider kein Händler so ohne weiteres ermöglichen können. Insofern ist es wirklich sehr ärgerlich.
      Du hast jetzt in meinen Augen eigentlich nur folgende Möglichkeiten:
      Du lässt die Maschine reparieren und verkaufst sie selbst weiter – das müsste ja möglich sein. Und kaufst Dir dann -nach eingehender Beratung- eine andere Nähmaschine.
      Oder Du lässt sie reparieren und benutzt sie weiter.
      Oder Du versuchst, W6 dazu zubringen, dir eine neue Nähmaschine zukommen zu lassen, statt deine jetzige zu reparieren. Wenn nach so kurzer Zeit was kaputt geht und es nicht auf falsche Handhabung zurückzuführen ist, ist das durchaus üblich – kulanztechnisch.
      Wenn Du Dich in der Zwischenzeit mal andere Nähmaschinen anschauen und ausprobieren möchtest und das IDT-System mal live sehen willst, dann komme gerne bei uns vorbei. Wir zeigen Dir das gerne. Melde Dich einfach.

      Es tut mir leid, dass wir Dir jetzt nicht noch mehr helfen können. Wir haben die Möglichkeit stundenweise einen Nähplatz zu mieten oder eine Nähmaschine auszuleihen, aber ob das in Deiner Situation hilft, weiß ich nicht. Denn das ist ja alles mit Kosten verbunden…
      Melde Dich einfach, wenn wir noch was tun können.
      Liebe Grüße
      Tina

      Antworten
  3. Pingback: Reni lernt #nähen | Die Must-haves (Ausrüstung) für Einsteiger

  4. #6
    Manuela Hippacher

    Hallo,
    leider seid ihr zu weit weg, sonst würde ich wahrscheinlich morgen bei euch im Laden stehen!
    Bin seit einigen Monaten verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Nähmaschine.
    Da meine 25 Jahre alte Maschine eine tolle Stichqualität hat, bin ich da schon sehr anspruchsvoll, es sollte wirklich ein schönes, sauberes Stichbild sein u. da ich meistens Jersey nähe, sollte sich das ganze natürlich nicht wellen.
    Da in meiner Nähe kein vernünftiger Händler ist, habe ich mir jetzt die Pfaff 3.2 bestellt, doch leider wurde mir die 3.5 geliefert u. mit der bin ich im Großen u. Ganzen schon zufrieden, nur finde ich den Fadenabschneider nicht so gelungen u. ist für mich eigentlich nicht wirklich wichtig. Da mein Budget bei 700 Euro lag, ist halt die 3.5 schon deutl. über meinen Budget, deswegen auch eigentlich die 3.2. Jetzt hab ich noch eine Bewertung gelesen über die Quilt Ambition 2.0, bei der man ja auch den Nähfußdruck verstellen kann, jedoch wurde mir von den Ambition-Modellen abgeraten, da die nicht so gut wären wie die Expression-Modelle. Würde einfach gern mal ihre Meinung hören, da ich das Gefühl habe, dass mir jeder nur die 3.5 verkaufen möchte. Mein Gefühlt sagt mir, dass die 3.2 was für mich wäre.

    Antworten
    1. Tina
      #7
      Tina Artikelautor

      Liebe Manuela, das Problem ist, dass es die PFAFF expression 3.2 eigentlich gar nicht mehr gibt und das Nachfolgemodell ist eben die expression 3.5.
      Dass Du die 3.2 bestellt und einfach so dann die 3.5 geliefert bekommen hast, finde ich allerdings sehr seltsam, fast schon unseriös. Man hätte Dich ja aufklären müssen. Und vor allem liegen die Preise ja um einiges auseinander… war das so ausgewiesen im Internet?
      Es mag sein, dass irgendein Händler noch eine alte expression 3.2 im Regal hat, aber den musst du erst finden, denn die Maschine ist schon mindestens 2 Jahre vom Markt. Daher bringt es wahrscheinlich nichts darüber nachzudenken, ob sie besser gewesen wäre…
      Die Quilt ambition ist auch eine tolle Nähmaschine, aber eine expression ist eben eine Kategorie drüber. Sie hat u.a. einen stärkeren Motor, mehr Platz und vor allem auch eine Stichbreite von 9mm und eine interessante Auswahl an Overlockstichen. (siehe hierzu unser Blogbeitrag zum Thema „Jersey mit der Nähmaschine verarbeiten“). Insofern müsstest Du eigentlich sehr gut mit der Maschine zurecht kommen. Ein automatischer Fadenabschneider also solches ist ein „Nice to have“ Feature. Wenn du damit nicht zurecht kommst, verwende ihn einfach nicht. Also eigentlich hast Du eine tolle Maschine mit ganz vielen Möglichkeiten, professionell zu arbeiten. Ich würde sie nicht umtauschen.
      Versuch doch lieber mal mit dem Onlinehändler ins Gespräch zu kommen, von dem du sie hast und stelle gezielt Deine Fragen zur richtigen Handhabung. Vielleicht hilft er dir ja weiter. Internetpreise sind u.a. deshalb so günstig, weil die Beratung und die Einweisung und der ganze Service entfällt. Deswegen kann es sein, dass er nicht begeistert ist. Aber ein Versuch ist es wert…

      Antworten
  5. #8
    Vincent

    Vielen Dank für diesen super hilfreichen Guide!
    Meine Freundin und ich möchten uns unbedingt eine hochwertige Nähmaschiene zulegen, aber die Preisklassenunterschiede so wie die Funktionsumfänge sind doch sehr groß.
    Und dann ist man natürlich auch noch ein unwissender, der sich auf den Verkäufer verlassen muss… Doofe Situation! 🙂 Aber Dank deiner Tipps wird man sicherer in die Beratung gehen können.
    Ein Thema was hier nicht angesprochen wurde war die Qualität der Stichmuster, es gibt ja leider auch noch Hersteller die mit der Zeit bei bestimmten Stichen unsauber arbeiten. Uns sind solche Bemerkungen verstärkt bei „W6 Maschienen“ aufgefallen, diese haben aber auch diverse andere Anfälligkeiten. Letztlich sind wir begeistert von den HUSQVARNA Modellen und werden wohl auch damit glücklich werden, negatives zu den diversen Modellen konnte ich nicht finden.

    Antworten
    1. #9
      Katrin

      Hallo Tina,
      super Artikel. Genau soetwas brauchte ich:).
      Denn ich stehe kurz davor mir eine neue Maschine zu kaufen.
      Ich habe eine Singer Edition. Die ist glaube ich schon 7-8 Jahre alt. ich habe sie geschenkt bekommen. Sie hat glücklicherweise einen Overlockstich, welchen ich immer nutze wo man ihn nutzen muss.
      Bei mir stellt sich momentan die Frage ob ich mir eine neue Nähmaschine oder einen Overlock kaufe.
      Daher die Frage ob es so einen Artikel auf für Overlocks gibt. Ich dachte die können nur einen Stich (Overlock) aber es gibt ja doch mehr, was ich jetzt durch googeln gesehen habe;).
      Ich denke aber ich brauche eine Overlock, denn ich nähe ja fast nur den Overlockstich der auf meiner Nähmaschine für die Menge die ich nähe (1-2 Teile pro Woche) nicht schön zu machen ist. Es geht, aber ich habe das Gefühl ich brauche was „richtiges“ dafür. Bei mir stellt sich auch die Frage ob ich meine Maschine zur Inspektion bringen sollte.
      Ich komme aber bald mal bei Euch vorbei, ich wollte nur vorher schon mal rausfinden ob es so einen Artikel auch für Overlocks gibt.
      Danke Dir.
      Liebe Grüße
      Katrin

      Antworten
      1. Tina
        #10
        Tina Artikelautor

        Liebe Katrin, toll, dass wir Dir mit dem Beitrag helfen konnten. Du hast recht, etwas ähniches über die Overlockmaschine als solche müsste auch mal sein, hab ic hgleich auf meine Liste gepackt.
        Was Dich betrifft – Overlocks können ganz schön viel. Sie sind aber immer eine Ergänzung zur Nähmaschine, kein Ersatz. Ich glaube, es wäre gut, wenn Du tatsächlich bei uns vorbeikämst und Dich mal beraten lässt. dann können wir Dir alles zeigen und hinterher weißt Du ganz bestimmt, wohin die Reise geht. Melde Dich, wenn Du Lust hast und mach einen Termin mit uns aus.
        Viele Grüße
        Tina

        Antworten
    2. Tina
      #11
      Tina Artikelautor

      Lieber Vincent, Du hast recht. Die qualitativ hochertigsten Stickstiche haben Husqvarna Viking und Pfaff. Vor allem die Marke Pfaff legt schon seit Jahrzehnten sehr viel Wert auf ihre, wie sie sagen „Original 9mm Stiche“. Sie sind wirklich sehr schön. Viele Preiswertere Comutermaschine auf dem markt bieten eine Vielzahl an Stichen in ihrem Repertoire an, weil sie denken, dass der Verbraucher das toll findet. Aber sie haben sie eben nciht perfektioniert. Masse statt Klasse.
      Ab dem 1. September verkaufen wir auch online Maschinen. Sie sind auf den Seiten sehr ausführlich beschrieben. Ihr könnt ja einen Blick reinwerfen, falls ihr euch nciht schon entschieden habt. Liebe grüße
      Tina

      Antworten